Cloud & Gesundheitsdaten„Serverstandort Deutschland“ klingt sicher, ersetzt aber keine Prüfung. Wer kann auf Gesundheitsdaten zugreifen? Was passiert beim Support, beim Datenexport und bei einem Ausfall? Dieser Beitrag zeigt die Fragen, die Sie dem Cloud-Anbieter vor der Freigabe stellen sollten.
Passende Hilfe: Dienstleister und AV-VerträgeDienstleister und PraxisorganisationPVS-Betreuung, Cloudspeicher und Aktenvernichtung bringen externe Unternehmen mit Praxisdaten in Berührung. Der passende Vertrag beginnt mit einer einfachen Frage: Wer bestimmt bei diesem konkreten Vorgang den Zweck der Verarbeitung?
Passende Hilfe: AV-VerträgeCloud & PraxissoftwareGemeinsam Dokumente bearbeiten, Termine organisieren oder Texte mit KI vorbereiten: Cloud-Dienste können viele Abläufe unterstützen. Für Praxen und MVZ entscheidet jedoch die konkrete Nutzung darüber, welche Anforderungen zu erfüllen sind. Eine Produktbezeichnung oder ein europäischer Serverstandort allein beantwortet diese Frage nicht.
Passende Hilfe: Dienstleister- und Cloud-PrüfungMessenger und TeamkommunikationDie Vertretung für morgen fehlt, eine MFA meldet sich krank, ein Befund soll schnell weitergegeben werden. Ein Gruppenchat ist praktisch. Er braucht aber klare Grenzen, damit aus einer kurzen Abstimmung keine unbefugte Weitergabe wird.
Passende Hilfe: Technische und organisatorische MaßnahmenKIM & sichere PatientenkommunikationKIM ist der geschützte E-Mail-Dienst der Telematikinfrastruktur. Doch auch bei verschlüsselten Arztbriefen müssen Empfänger, Berechtigungen und interne Abläufe stimmen. Was Praxen und MVZ beim Versand von Befunden und medizinischen Dokumenten prüfen sollten.
Passende Hilfe: Sicherer Datenaustausch und TOMDigitale TerminverwaltungOnline-Termine können den Empfang entlasten. Die wichtigste Datenschutzfrage entsteht oft schon bei der Einrichtung: Welche Daten werden aus dem PVS übertragen, für welche Funktion und in wessen Verantwortung?
Passende Hilfe: Termin- und DienstleisterprüfungKommunikation im PraxisalltagEin Laborbefund soll schnell zur Patientin, ein Arztbrief zur weiterbehandelnden Praxis. Entscheidend sind drei Fragen: Darf dieser Empfänger die Daten erhalten, welche Angaben braucht er und wie kommen sie geschützt an?
Passende Hilfe: Schutzmaßnahmen für PatientendatenWebsite und digitale KontaktwegeEin langer Datenschutzhinweis und ein Cookiebanner allein machen eine Praxiswebsite nicht datenschutzgerecht. Entscheidend sind die eingebundenen Dienste, Formulare und Datenwege – besonders dort, wo Besucher Gesundheitsinformationen eingeben.
Passende Hilfe: Prüfung der PraxiswebsiteIT-Support & PraxissoftwareDer IT-Dienstleister möchte sich „nur kurz aufschalten“. Dabei können Patientenakten, Diagnosen und Abrechnungsdaten sichtbar werden. Nicht der Fernzugang allein ist das Problem, sondern unklare Berechtigungen, fehlende Protokolle und unkontrollierte Supportabläufe.
Passende Hilfe: Praxissoftware und DatenflüsseKI in der PatientenkommunikationEin Telefonassistent kann Anrufe strukturieren und Rückrufwünsche aufnehmen. Dabei erfährt er schnell mehr als nur Name und Terminwunsch. Prüfen Sie deshalb den vollständigen Gesprächs- und Datenablauf, bevor echte Patientenanrufe verarbeitet werden.
Passende Hilfe: KI-Einführung